Terminkalender

Bittprozessionen
Vom Dienstag, 28. Mai 2019
Bis Mittwoch, 29. Mai 2019
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Bittprozession? Warum eigentlich?

Naturkatastrophen, Flüchtlingsdramen, Hunger, Armut, Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. – die Not hat viele Gesichter. Viele Nöte sind uns auf diesem Teil der Erde nur noch aus den Medien bekannt.

Mitleidig betrachten wir die lebensbedrohenden Sorgen anderer. Dennoch leben wir nicht im Glück, unser Wohlstand und die technischen Möglichkeiten verursachen ganz andere Krisen.
Not, so heißt es, lehrt beten. Sollen wir auf schwere Zeiten hoffen, damit die Kirchen voll werden?

Die Anzeichen von einer Welt, in der Gott nicht an erster Stelle steht, sind schon lange zu sehen. Die Auswirkungen sind oft Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Streit und Einsamkeit – der Tod von Beziehungen aller Art.

Die vielfältigen Anliegen unserer Zeit ins Gebet zu nehmen, dazu laden die Bittprozessionen in den Tagen vor Christi Himmelfahrt ein. Sie drücken aus, dass Gott unsere einige Rettung und unser Heil ist.

Bittprozessionen haben in unserer Kirche eine lange Tradition. Sie sollen Ausdruck des lebendigen Vertrauens in Gott sein. Im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria und aller Heiligen und Seligen unseres Bistums beten wir gemeinsam in den Anliegen der Zeit.

Gehen und Beten – warum gerade diese Form des Gottesdienstes?

Das sicher schönste Bild von einem Gebetsweg ist der Gang der zwei Jünger Jesu nach Emmaus. Zwei Menschen, erfüllt von Sorgen durch den Tod Jesu in Jerusalem, gehen  gemeinsam in eine Richtung - sie denken über das nach, was sie bewegt. Ein Fremder schließt sich ihnen an, teilt mit ihnen ihre Gedanken.

Hier erfüllt sich, was Jesus verheißen hat; wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Was auf diesem Weg sichtbar wird, ist kein anderer, als Gott selbst.

Sie fanden den Trost, der ihr Leben für immer veränderte. Das drückt sich in den Worten der Jünger aus: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?

 

In Prozessionen wird deutlich, man betet nicht nur um Fürsprache bei Gott; nein, man muss sich auch bewegen. Auf Gott vertrauen ist nur ein wichtiger Teil unseres Glaubens, der andere ist, in seinem Geiste zu handeln, damit er für alle sichtbar wird. So offenbart sich Gottes Schöpfung als ein Garten Eden, in dem Sorgen, Not und Leid keine Bedeutung haben.

 

Gehen Sie diesen Weg mit! Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

 

Dienstag, den 28. Mai:

Wir starten um  18 Uhr an der Kirche St. Petrus Canisius und gehen von Alzenbach

über Bitze auf den Weg durch die Felder.

Am Ende der Prozession, an der Alzenbacher Kapelle, sind Sie herzlich

zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

Mittwoch, den 29. Mai:

Wir starten um 17:45 Uhr an der Kirche St. Aloysius, Mühleip und gehen bis Obereip,

wo um 18:30 Uhr die Hl. Messe zu Christi Himmelfahrt gefeiert wird.

Anschrift

Schoellerstraße 8
53783 Eitorf

http://www.st-patricius-eitorf.de

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Telefon

Telefon 02243/24 12
Telefax 02243/83501